Kalte-Faerbung
Arsenierung
Die früher sehr gebräuchliche
Arsen- oder Arsenikbeize eignet sich zur Färbung der Metalle Eisen, Kupfer,
Silber, Messing, Bronze, Neusilber, Rotguss sowie den entsprechende n Legierungen daraus. Die Färbungen reichen dabei von einem anthrazitfarbenen Farbton über dunkelgrau bis hin zu schwarzgrau. Nach der Behandlung kann man den Farbton mit aufgeschwemmten Bimsmehl und einer Bürste etwas abtönen.
Zusammensetzung:
1500 – 2000 ml Salzsäure,
konz.
400 g Hammerschlag,
gepulvert (Eisen - 2,3 – oxid)
100 g arsenige Säure (bzw.
auch selenige Säure)
500 g
Antimontrichlorid
Diese Beize wurde sehr häufig zur Färbung von
Teilen für Messinstrumente und ähnliche Apparate verwendet, sehr viele
feinmechanische Erzeugnisse und kunsthandwerkliche Stücke verdanken ihre Optik
dieser Methode. Das Verfahren wurde auch mitunter als Grauen
bezeichnet. Eine andere Bezeichnung war Altdeutsch – Oxid, auch die
ursprüngliche Rezeptur des sog. Pariser Oxids dürfte ähnlich bzw. eng
verwandt gewesen sein.
Bitte beachten! Arsen ist nun einmal ein sehr giftiger
Stoff, daher ist von der Verwendung dieser Beize dringend abzuraten.


